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Mealprep

Drei wichtige Schritte für gute Menüplanung

Menüplanung hat für mich sehr viele Vorteile. Ich spare täglich Zeit, weil ich genau weiß, was ich kochen möchte. Ich spare Geld, weil ich nur das kaufe, was benötigt wird. So wird auch nichts weggeschmissen. Wie oft ist mir früher Gemüse vergammelt, weil ich es doch nicht mehr verarbeitet bekommen habe. Außerdem ist unsere Ernährung bewusster, wenn ich entspannt im Voraus plane, statt spontan etwas zu kochen.

Aber um dein Menü gut zu planen, braucht es ein paar Erkenntnisse über dich selbst, etwas Übung und Disziplin. Diese drei Schritte helfen dir, dein perfektes Menü zu erstellen.

Familie macht mit

Menüplanung kann nur funktionieren, wenn deine Familie mitmacht. Wenn du jetzt zu viel Zeit in der Küche verbringst und es dich unglücklich macht, musst du etwas ändern. Warum Menüplanung ein Weg zu mehr Zeit für dich, für Hobbys oder einfach mal für mehr entspannte Familienzeit ist, erkläre ich hier.

Damit deine Familie mitmacht, musst du mit allen besprechen und erklären, warum du das Menü nun im Voraus planst. Frag alle Familienmitglieder, die schon gut genug sprechen, was du nächste Woche kochen sollst.

Der häufigste Einwand ist: „Woher soll ich am Freitag wissen, was ich nächsten Mittwoch essen will?“ Natürlich solltest du besonders am Anfang darauf achten, dass nur Gerichte auf den Tisch kommen, die allen schmecken. So zieht auch die Familie mit. Sie sehen, du bist entspannter und es gibt immer leckeres Essen zu Hause. Was will man mehr? 🙂

Die Menüform muss passen

Als nächstes wählst du, in welcher Form du das Menü planst. Es gibt sehr viele Formen, wie du dein Menü planen und führen kannst. Du kannst eine Tabelle von Hand ausfüllen, einfach Gerichte aufschreiben, die du die Woche kochen willst. Es gibt mittlerweile viele Apps, aber auch einfach Programme wie Word oder Excel bieten dir Vorlagen.

Alle haben unterschiedliche Bedürfnisse. Wenn alle Kinder und Erwachsene nur zu Abend zu Hause essen, dann reicht eine Liste mit Gerichten, die du diese Woche kochst.

Wichtig: Du musst dich auf die Menüplanung freuen. Wenn du dich dazu zwingen musst, ist die Form falsch. Probiere verschiedene Formen aus und schau, bei welcher du bleibst. Bei Pinterest findest du sehr viele Beispiele für Menüplan, Wochenplan, Speiseplan usw.

Mir macht es zum Beispiel keinen Spaß, mein Menü mit einer App zu planen. Ich habe zwar eine, aber ich nutze sie mehr als eine Rezeptsammlung. Ich bin mehr der haptische Typ, d.h. ich muss Dinge anfassen. Aber auch ausgeprägt visuell, deswegen plane ich am besten mit Rezeptkarten, die ich seit einigen Jahren führe. Du hast bestimmt schon mal welche in alten Filmen über „gute Hausfrauen“ gesehen 🙂 Auf vielen meiner Karten gibt es neben Zubereitung und Zutaten auch das Bild vom jeweiligen Gericht. So kannst du das Menü ganz einfach mit kleinen Kindern planen, die noch nicht lesen können.

Auf der anderen Seite, will ich einen überblick über alles, was wir essen, wenn mehr als eine Mahlzeit zu Hause eingenommen wird. Deswegen schreibe ich auch gerne Tabellen mit allen 4-5- Mahlzeiten, die es bei uns gibt. Seit sie wieder in die Kita dürfen, sind es ja weniger Mahlzeiten.

Deine Möglichkeiten

Vielleicht der wichtigste Schritt ist eigentlich die Erkenntnis oder Eingeständnis, wie oft und wie viel du wirklich kochen kannst. Es mag ja sein, dass die perfekte Mama in deinen Augen jeden Tag frisch für die Familie kocht. Was ist schon frisch? Dann vielleicht auch noch für jeden sein Lieblingsgericht? Wenn es dich glücklich macht, so zu leben, dann ist es super! Willst du oder musst du mehr Zeit mit Arbeit, Hobby und Familienzeit verbringen, musst du etwas ändern.

Wenn du also nur Zeit an 3-4 Abenden die Woche hast, dann plane auch nur etwas für diese Abende. Aber plane Gerichte ein, die du schnell in größeren Mengen kochen kannst. Deine Lösung ist Mealprep. Koche gleich für zwei Tage. Wenn du das Essen schnell abkühlen lässt und hygienisch sauber arbeitest, wird es auch am zweiten Tag frisch sein. Koche smart und friere Essen ein. Nutze gutes Fertigessen ohne unnötige Zusätze und ergänze es durch einen schnellen, frischen Salat. Ich kaufe gerne eingemachte Gemüsegerichte in russischen und türkischen Läden.

Smart kochen und Zeit sparen

Fertigessen selber machen

Mein erster Schritt zu mehr #metime war Menüplanung für die ganze Woche, statt jeden Tag zu überlegen, was ich koche. Menüplanung ist perfekt und spart Zeit, Geld und am wichtigsten Kraft.

Aber was ist mit den Tagen, an denen ich keine Zeit oder keine Lust habe, zu kochen? Mealprep am Sonntag für die ganze Woche? Wir essen fast nichts, was länger als einen Tag im Kühlschrank steht. Für kleine Kinder wird es übrigens genauso empfohlen. Fertigessen? Da muss man immer genau die Zutatenlisten lesen, weil es oft Aroma, Geschmacksverstärker usw. enthält. Es gibt auch Fertigessen ohne unerwünschte Zusatzstoffe, es kostet aber oft mehr.

So kam ich dann zum Mealprep 2.0: Einfrieren, Einmachen und Vakuumieren von selbstgemachten Convenienceprodukten und Fertiggerichten. Convenienceprodukte (Backmischung, Brühe) sparen uns mindestens einen Schritt beim Kochen und Fertigprodukte müssen nur noch erhitzt werden.

Tiefkühlen

Tiefkühlen verlängert die Haltbarkeit, ohne die Qualität der Lebensmittel zu mindern, wenn du richtig einfrierst. Das heißt hygienisch sauber arbeiten und auf die Tiefkühlregeln achten.

Ich baue in meinen Menüplan Gerichte ein, die sich gut einfrieren lassen. Ich koche die doppelte oder gar dreifache Mengen, einen Teil essen wir gleich und den Rest friere ich ein. Auf diese Art wird die die TK-Reserve nebenbei aufgebaut. Manchmal nehme ich mir aber absichtlich mehrere Stunden Zeit, um TK-Vorräte zu kochen.                       

Was lässt sich gut einfrieren?

Fleisch-, Fisch-, Geflügel- und Pilzgerichte

  • Bolognesesoße
  • Fleisch- und Fischfrikadellen
  • Brühe
  • Braten
  • Fleischbällchen in Tomatensoße
  • Lasagne
  • Pilzpastete
  • Hähnchenkeulen
  • Kohlrouladen
Lasagne

Suppen und Cremesuppen

  • Gazpacho
  • Kürbiscremesuppe
  • Linsensuppe
Linsensuppe

Gemüsegerichte und Aufläufe

  • Kartoffelstampf
  • Ratatouille
  • Zucchinipuffer
  • Kartoffelpuffer
  • Auberginenauflauf
Offene Teigtaschen mit Quarkfüllung

Gerichte mit Milchprodukten

  • Käsekuchen
  • Quarkaufläufe
  • Bechamelsoße
  • Kräuterbutter
Herzhafter Kuchen mit Pilzfüllung

Gebäck und Teiggerichte

  • Pizza
  • Quiche
  • Rührkuchen
  • Brötchen und Brot
Teigtaschen mit Kohlfüllung

Soßen

  • Tomatensoße
  • Pesto
  • Vegetarische Bolognese

Wie frierst du richtig ein?

  • Es ist wichtig, das Essen schnell einzufrieren. Das Essen nach dem Kochen auf Zimmertemperatur abkühlen lassen und in Gefrierbehälter umfüllen. Je nach Gericht und seine Größe bis zu ein paar Stunden im Kühlschrank abkühlen lassen und einfrieren.
  • Kein wiederholtes Einfrieren nach dem Auftauen! Es mindert die Qualität des Essens.
  • Im Gefrierbehälter sollte genug Platz zum Ausdehnen bleiben, aber so wenig Luft wie möglich.
  • Behälter immer beschriften: Was ist eingefroren und wann oder bis wann es noch gut ist
  • Kuchen, Quiche und Quarkauflauf in portionsgroße Stücke schneiden, auf einem mit Frischhaltefolie eingewickelten Brettchen einfrieren und dann in einen Gefrierbeutel oder Dose umfüllen.

Wie taust du richtig auf?

  • Beim Auftauen gilt für die meisten Gerichte das Gegenteil vom Tiefkühlen: Je langsamer du auftaust, desto besser für die Qualität des Essens.
  • Am besten im Kühlschrank: je nach Größe gegebenenfalls über Nacht und dann gut erhitzen.
  • Mikrowelle im Auftauprogramm und dann gut erhitzen

Was lässt sich nicht gut einfrieren?

Es gibt einige Gerichte und Lebensmittel, die man lieber nicht einfrieren sollte:

  • Gekochte Eier oder ganze rohe Eier in Schale
  •  Blattsalate
  • Kartoffeln je nach Gericht könnten anders schmecken
  • Baiser und Makronen
  • Manche Gewürze schmecken nach dem Tiefkühlen stärker, wie z.B. Basilikum und Thymian, und manche verlieren nach dem Tiefkühlen an Geschmack, wie z.B. Majoran, Muskat und Pfeffer.

Was sind nun die Vorteile von selbstgemachtem Tiefkühlessen?

Für mich liegen die Vorteile auf der Hand. Ich spare Geld, weil es meistens günstiger ist als gekauftes Fertigessen derselben Qualität. Es bietet aber dieselben Vorteile. Wir sparen Zeit und Kraft, ohne auf die Qualität von selbstgemachtem Essen zu verzichten. Die Zeit wird beim Einkaufen und beim Kochen gespart.

Und das Beste ist die Auswahl, die ich im Gefrierschrank habe. Da ich vieles portionsweise einfriere, kann ich auch portionsweise auftauen und die Kinder können z.B. etwas anderes Essen als wir, ohne dass ich gleichzeitig zwei Gerichte kochen muss. Wenn wir mal etwas essen wollen, wofür sie noch zu klein sind.

Knuspermüsli ohne Zucker für die ganze Familie

Magst du Knuspermüsli so gerne wie ich? Granola oder Knuspermüsli ist super lecker, aber in den gekauften steckt oft viel Zucker oder auch Fett. Mir war früher nicht klar, wie schnell und einfach man Granola selbst zubereiten kann.

Du musst es ausprobieren. Ich komme bei meinem Rezept nur mit der Süße der Früchte und dem Fett der Nüsse und Samen aus.

Das Knuspermüsli schmeckt super mit Milch und frischem gewürfeltem Apfel 😋 Uns reicht die Menge für zweimal essen und öfter naschen💃

Zutaten:

  • 300 g Kernige Haferflocken
  • 6 Datteln
  • 6 getrocknete Feigen gewürfelt
  • 30 g Leinsamen
  • 30 g Sesam
  • 1 sehr guter EL Erdnussmus oder Erdnussbutter
  • 2 Handvoll gehackte Walnüsse (ca. 70 g)
  • 2 El Kakao
  • 1 TL Zimt
  • Gute Prise Salz

Zubereitung:

1. Haferflocken, Leinsamen und Sesam vermischen.

2. Trockenfrüchte kleinschneiden und auch zu den Haferflocken geben.

3. Wenn die Datteln zu trocken sind, kannst du sie in heißem Wasser, das du später brauchst, einweichen. Du kannst es auch anschließend pürieren, damit sich die Süße besser verteilt.

4. Jetzt alle restlichen Zutaten hinzugeben und gut vermischen. Die Zutaten sollen leicht aneinander kleben, wenn man sie zusammendrückt.

5. Auf einem Backblech verteilen und leicht andrücken.

6. Bei 160 Grad ca. 15 Minuten backen, vorsichtig mischen und weitere 15 Minuten backen.

7. Nach dem Auskühlen in ein Aufbewahrungsglas umfüllen oder gleich mit Milch oder Joghurt genießen. Größere Stückchen kannst du auch als Snack für die ganze Familie nehmen!

Linsensuppe indisch gewürzt

Jetzt ist es wieder kühler und wir brauchen etwas Wärmendes. Eine meiner Lieblingssuppen ist eindeutig die Linsensuppe aus roten Linsen. Ich würze sie immer anders, aber das Prinzip des Kochens ist immer gleich. Die Handgriffe sitzen schon so gut, dass ich die Suppe schnell nebenbei kochen kann.

Weil sie allen Familienmitgliedern schmeckt und sich durch die Gewürze an verschiedene Stimmung anpasst, und auch noch gut einfrieren lässt, steht sie oft in meinem Menüplan als frisch gekocht oder als Mealprep aus TK.

Zutaten:

  • 3 mittlere Möhren
  • 1 -2 Knoblauchzehen
  • 2 mittlere Zwiebeln
  • 500 g rote Linsen
  • 1,5 l Gemüsebrühe
  • 1 EL Panch Phoron*
  • 2 EL Öl oder Butterschmalz

Zubereitung:

1. Zwei Zwiebeln putzen und würfeln.

2. Drei Karotten putzen und würfeln oder grob reiben.

3. Die Zwiebeln in 2 EL Butterschmalz oder Öl etwas 5 Minuten anbraten, bis sie glasig sind. Immer wieder umrühren. Geschnittene Knoblauchzehe hinzufügen und noch ein paar Minuten anbraten.

4. Wenn es gut nach Zwiebeln und Knoblauch riecht, kommt 1EL Panch Phoron rein.

5. Kurz unter Rühren anbraten, bis es nach den Gewürzen riecht.

6. Jetzt die Karotten hinzufügen.

7. Ca. 10 Minuten anbraten und immer wieder umrühren.

8. Gewaschene rote Linsen dazugeben, gut umrühren und mit heißer Brühe übergießen. Ich gebe einen Esslöffel meiner selbstgemachten Gemüsebrühpaste zur Suppe und heißes Wasser. Die Suppe muss ca. 20 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln, bis alles gar ist.

9. Du kannst zuerst auch weniger Flüssigkeit hinzugeben und nach Bedarf etwas heiße Brühe hinzufügen. Wir mögen die Suppe dickflüssig, weil dann auch der 1,5-jährige sie gut alleine essen kann.

10. Wenn alles weich ist, pürieren ich sie leicht mit dem Stabmixer, aber lasse noch Stückchen drin. Garniert habe ich sie mit etwas türkischem Käse und Schwar

*Panch Phoron nach Dr. Bharat B. Aggarwal

  • 2 EL Senfkörner
  • 2 EL Kreuzkümmelsamen
  • 2 EL Schwarzkümmelsamen
  • 1 EL Bockshornkleesamen
  • EL Fenchelsamen

Alle Samen und Körner vermischen und du kannst damit Linsengerichte

Teigtaschen mit Kohl

Ich liebe Teigtaschen. Es gibt so viele Arten. Ich denke, in jedem Land gibt es sie. Sie sind ja auch sehr praktisch. Teigtaschen kann man gut für ein Picknick oder für eine Reise vorbereiten, aber auch zu Hause zu einer warmen Suppe im Winter oder zum Tee servieren.

Heute gibt es ein Rezept für tolle Teigtaschen mit Kohlfüllung. Diesen Kohl kannst du aber auch einfach als Beilage zu Fleisch, Fisch oder Wurst essen. Mit Nudeln vermischt, ist es ein leckeres veganes Essen.

Zutaten:

Teig:

  • etwas über 250 g Dinkelmehl Typ 630
  • etwas über 250 g Dinkelvollkornmehl
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • ca. 250 ml Wasser
  • 2 EL Honig
  • 1 TL Salz
  • ca. 100g Öl (z.B. Distelöl)

Füllung:

  • 1/2 Weißkohlkopf ca. 500 g
  • 1-2 Karotten
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Tomatenmark (3-fachkonzentriert)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Lorbeerblatt
  • etwas Öl zum Braten
  • etwas Wasser zum Dünsten

Zubereitung:

Diesmal habe ich den Kohl nicht frisch zubereitet, weil ich noch ein wenig eingefroren hatte. Daher gibt es leider keine Bilder von der Zubereitung.

Kohl in dünne Streifen schneiden. Die Zwiebel wird gewürfelt und die Karotte grob gerieben.

Zwiebeln und Karotten in etwas Öl 5 Minuten anschwitzen oder anbraten.

Kohl hinzufügen und 5 Minuten weiter anbraten.

Das Tomatenmark hinzufügen, vermischen, etwas noch braten lassen und mit heißem Wasser aufgießen, so dass der Kohl mindestens zur Hälfte bedeckt ist.

Das Würzen nicht vergessen! Deckel zu und bei mittlerer Hitze so lange dünsten, bis vom Wasser fast nicht übrig ist. Er soll aber nicht zu weich werden. Es dürfte nicht länger als 30 Minuten dauern. So sieht der Kohl dann aus.

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In der Zwischenzeit können wir uns dem Teig widmen. Für einen fluffigeren Teig sollte man nur Weißmehl nehmen. Ich habe Dinkelvollkorn mit Typ 603 1:1 vermischt.

Du musst dann nur gucken, wie viel Wasser du brauchst. Am besten nach und nach hineingießen.

Wenn der Kohl abgekühlt ist, formt man einen kleinen Fladen aus dem Teig und nimmt so viel Füllung, dass man die Tasche noch zukleben kann. Bei zu wenig Füllung wird es zu trocken. 

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Bei 180 Grad ca. 20 Minuten backen. Damit sie schön glänzen, kann man sie noch mit verquirlten Ei bestreichen.

Es lassen sich sowohl fertige Teigtaschen einfrieren als auch nur die Kohlfüllung. Toller Mealprep! Tiefgekühlte Teigtasche einfach bei Raumtemperatur auftauen lassen oder kurz in der Mikrowelle.

Eieraufstrich

Hast du im Osterfieber zu viele Eier gefärbt? Dann ist das Rezept für dich. Außerdem erzähle ich, wie ich perfekte goldbraune Zwiebeln hinbekomme 🙂

Zutaten:

  • 3 Eier
  • 2 mittelgroße Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Handvoll Walnüsse
  • Salz, Pfeffer, Öl oder Butterschmalz
  • Schwarzkümmel

Zubereitung:

Eier 10 Minuten kochen und abkühlen lassen.

Walnüsse ohne Öl etwas anrösten und abkühlen lassen.

Zwiebel würfeln. Etwas Öl oder Butterschmalz in der Pfanne erhitzen, Zwiebeln dazugeben und gut durchrühren, damit sie mit Öl benetzt sind. Das Öl sollte nicht zu heiß sein, damit die Zwiebeln nicht gleich verbrennen.

Nach ca. 10 Minuten gewürfelten Knoblauch zu den Zwiebeln geben und alles leicht salzen. Weitere 5 Minuten unter ständigem Rühren anbraten, bis alles goldbraun ist.

Wenn alles abgekühlt ist, würzen und pürieren. Schwarzkümmel draufstreuen.

Würziger wird es, wenn du die Zwiebeln mit etwas Balsamicoessig ablöschst.

Mealprep

Du kannst sowohl den fertigen Eieraufstrich portionsweise einfrieren als auch nur die Zwiebeln und sie auch anderweitig verwenden. Auftauen am besten langsam im Kühlschrank und gleich verbrauchen.

Veganer Champignonaufstrich

Immer wieder mache ich Alternativen zu Butter und Käse. Einer meiner Lieblingsaufstriche ist dieser Champignonaufstrich, der von der Konsistenz her an Leberwurst erinnert.

Es ist ein schnelles und einfaches Rezept, wie ich es mag, und man kann den Aufstrich einfrieren. So mag ich es. Du bereitest viel vor und frierst portionsweise ein. Das beste Mealprep. Mit dem Auftstrich lassen sich auch tolle Aufläufe zubereiten: Nudelauflauf, Kartoffelauflauf und auch Gemüseauflauf.

Zutaten:

  • 250 g Champignons
  • 1 Zwiebel
  • 1 Karotte
  • Handvoll Walnüsse
  • Schuss Balsamicoessig
  • Prise Majoran
  • Prise frisch geriebener Muskatnuss
  • Salz und Pfeffer
  • etwas Öl zum Anbraten

Zubereitung:

  1. Alles waschen, putzen und schneiden. Die Karotten reibe ich, damit sie schneller gar sind.
  2. Champignons scharf anbraten.
  3. Wenn die Flüssigkeit verdampft ist, Zwiebeln hinzufügen und anbraten.
  4. Wenn die Zwiebeln etwas Farbe bekommen, Karotten hinzufügen und alles salzen.
  5. Mit einem Schuss Balsamicoessig ablöschen, würzen und noch etwas weiter braten.
  6. Nach dem Abkühlen zusammen mit Walnüssen mit einem Stabmixer zerkleinern.

Herzhafter Kuchen mit Champignons

Eigentlich ist es ein Börek, oder sollte es besser Pseudobörek heißen? Denn es ist eine Fusion des türkischen Böreks und meiner Idee für die Füllung. Ich backe sehr gerne herzhafte Kuchen. Aber es gibt viele, die Angst vor dem Teigmachen haben. Das ist die Lösung für dich, wenn du auch zu ihnen gehörst.

Die erste Version war eher klassisch türkisch mit weißem Käse und Grünzeug. Danach habe ich meiner Fantasie freien Lauf gelassen. Du kannst auch eine Fleischfüllung machen oder ich habe auch schon mal eine Kartoffelfüllung gemacht.

Es ist manchmal schwer, ein Gericht zu finden, das allen in der Familie schmeckt. Bei uns ist dies eindeutig ein Familienessen.

Das beste ist, dass der Teig gut haltbar ist. Du kannst die Reste des Teigs auch einfrieren und später verwenden. Für die Füllung kannst du alle möglichen Reste verwerten: Pellkartoffeln, Erbsen und gekochte Karotten, Frühlingszwiebeln usw.

Zutaten:

  • 750 g fertigen Börekteig aus dem türkischen Laden
  • 600 g Champignons
  • 2 Zwiebeln
  • 200 g Milch
  • 100 g Bratöl + etwas mehr zum Braten
  • 1 Ei
  • Petersilie oder anderes Grün
  • Salz/Pfeffer
  • Sesam und/oder Schwarzkümmel

Zubereitung:

  1. Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Die Pfanne mit etwas Öl erhitzen und die Champignons darin anbraten.

2. Zwiebeln schälen und würfeln. Wenn die Flüssigkeit aus den Champignons verdampft ist, Zwiebeln dazugeben und weiter anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Grünzeug abschmecken.

3. Ei, Milch und Öl vermischen. Salzen und pfeffern.

4. Jetzt kommen wir zum Schichten: am besten finde ich meine Glasform. In anderen hat es schon mal zu fest am Boden festgeklebt.

5. Den Teig in passende Abschnitte mit Messer oder Schere aufschneiden. Die schönsten Blätter für die letzte Schicht behalten.

6. Auf den Boden etwas von der Ei-Milch-Öl-Mischung geben und dann die erste Schicht Teig auslegen. Immer schön puzzeln 🙂

7. Die Schicht mit der Ei-Milch-Öl-Mischung bestreichen. Und noch eine Schicht Teig drauflegen.

8. Ich lege die Füllung normalerweise auf die Hälfte des Teigs, aber ich glaube, es ist besser auf 2/3 unter die Füllung zu legen.

9. Den restlichen Teig schichten und jede Schicht mit der Ei-Milch-Öl-Mischung bestreichen. .

10. In Portionen aufschneiden. Ich habe diesmal zu große Stücke gemacht. Der Kuchen lässt sich nach dem Backen schwerer schneiden.

11. Die restliche Ei-Milch-Öl-Mischung verteilen und in die Schnittstellen laufen lassen.

12. Sesam und Schwarzkümmel bestreuen und ca 30-40 Minuten bei 180 Grad backen.

auch fertig gebackener Kuchen lässt sich portionsweise einfrieren und einfach im Kühlschrank auftauen.

Zucchini einmachen

Als ich vor einigen Jahren an einem Online-Webinar zum Thema Einfrieren teilgenommen habe, musste ich viele Einfrier-Hausaufgaben machen.

Irgendwann war mein Gefrierschrank aber voll und ich musste einige Kilo Gemüse anders haltbar machen. Da habe ich mich zum ersten Mal wirklich fürs Einmachen interessiert. Ich habe eine Kürbissuppe, Auberginen und Zucchini eingemacht.

Dieses Jahr mache ich es nicht aus Platzmangel, sondern weil wir uns weitestgehend saisonal und regional ernähren. Um die Winterkost etwas abwechslungsreicher zu machen, friere ich etwas Sommer- und Herbstgemüse ein und etwas mache ich ein.

Warum solltest du Zucchini einmachen?

  • Du sparst Geld, weil Zucchini im Winter viermal so viel kosten.
  • Du bekommst im Sommer oft Zucchini von Hobbygärtnern geschenkt oder du hast selber welche angepflanzt.
  • Es spart Zeit später, weil du nur ein Glas aufschrauben musst und sofort eine Beilage fertig ist.

Sie schmecken wie italienische Antipastizucchini. Wir essen sie gerne zu Lasagne oder Parmigiana. Probier sie aus!

Zutaten:

  • 1 kg Zucchini
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1/2 EL Zucker
  • 1/2 EL Salz
  • 100 ml raffiniertes Olivenöl oder anderes Bratöl
  • 25 g Essigessenz
  • 45 g Wasser
  • 1/2 – 1 TL getrockneter Thymian (oder andere Kräuter nach Geschmack)

Zubereitung:

Zucchini schälen und in Stifte schneiden. Knoblauch schälen und reiben. Essigessenz mit Wasser mischen. Stattdessen kannst du 70 g 9%-en Essig nehmen.

Zucchini, Knoblauch, Essig, Zucker, Salz, Öl und Thymian in einen Topf geben und für ein paar Stunden ziehen lassen.

Danach aufkochen lassen und bei kleiner Flamme 20-30 Minuten kochen.

In der Zwischenzeit die Gläser sterilisieren. Dafür gibt es verschiedene Wege. Ich koche die Gläser und die Deckel 10 Minuten in einem großen Topf. Es gibt aber auch Anleitungen für den Ofen und die Mikrowelle.

Zucchini in Gläser füllen. Die Flüssigkeit gleichmäßig auf die Gläser verteilen und auf dem Kopf abkühlen lassen.

Das ursprüngliche Rezept stammt von home-restaurant.ru.

Zucchinipfannkuchen

Ich frage mich, wann meine Familie gegen Zucchini rebelliert. Heute gibt es wieder Zucchinipfannkuchen. Normalerweise mache ich alles nach Augenmaß, aber heute habe ich für dich alles abgemessen 🙂

Es ist ein tolles Familienessen. Die meisten Kinder mögen alle Arten von Pfannkuchen. Ich habe erst ein paar Pfannkuchen ohne Salz gebacken, so konnte das fast 10 Monate alte Baby mitessen.

Zutaten für 15 Stück:

  • 500 g Zucchini
  • 3 Eier
  • 300 g Weizenmehl Typ 1050
  • 300 g Vollmilch
  • 200 g kochendes Wasser
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Bratöl
  • ggf. Petersilie oder andere Kräuter

Zubereitung:

Zucchini fein raspeln. Eier aufschlagen. Milch hinzufügen. Mehl sieben und hinzufügen. Alles gut vermischen und Zucchini einrühren. Öl hinzufügen. Entweder jetzt salzen oder wie ich, nachdem ein paar Pfannkuchen für das Baby fertig sind.

Wasser aufkochen und hineingeben. Je nach Mehlsorte kann die Wassermenge variieren. Der Teig sollte nicht zu fest und nicht zu flüssig sein. Im Prinzip zeigt der erste Pfannkuchen immer an, ob etwas fehlt.

Die Pfanne gut erhitzen. Einen Suppenlöffel Teig in die Pfanne geben und mit einem Löffel oder Pfannenwender glattstreichen. Der Pfannkuchen muss von beiden Seiten gebacken werden.

Wenn Babys mitessen musst du die Pfannkuchen wegen der Eier gut durchgaren.

Du kannst die Zucchinipfannkuchen gut einfrieren. Einfach portionsweise luftdicht verpacken und nach Abkühlen einfrieren.