Oladuschki – dicke, kleine Pfannkuchen

Oladuschki sind die kleinen dicken Brüder der Blinis. Auch für sie gibt es bestimmt 1000 Rezepte. Um die erste Portion Gemüse schon morgens abzuhaken, habe ich heute Oladuschki [aladuschki] mit Kürbis gebacken.

Die Kürbisraspel hatte ich noch im Tiefkühlfach, was viel Zeit spart. Denn besonders beim Frühstück möchte man keine Zeit verlieren. Man könnte auch Karotte oder anderes Gemüse und Obst nehmen. Mit Kürbis werden sie schön gelb. Tipp für Familien mit Gemüseverweigerern: Wenn deine Kinder oder andere Mitesser keinen Kürbis mögen, du sie aber daran gewöhnen willst, fang mit einem TL Kürbis insgesamt an. Wenn die Oladuschki schmecken, bei jedem weiteren Mal die Dosis leicht erhöhen, bis die Kinder den Geschmack mögen. Dann kann man auch die Geheimzutat verraten. Es funktioniert nicht nur mit Kürbis. So könnte man alle Gemüsemuffel bekehren. Die Menge reicht für 3-4 Portionen.

Zutaten:

  • 2 Eier (M)
  • 250 g Kefir
  • 200 g Weizenmehl 1050
  • 180 g Kürbis
  • 1 EL Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Natron
  • 1 EL ÖL

Wenn du auch Kürbis vorsorglich gerieben eingefroren hast, dann musst du ihn ein paar Minuten in der Mikrowelle auftauen oder am Vorabend schon in den Kühlschrank legen. Die Eier schaumig rühren, Kefir hinzufügen und umrühren. Mehl mit Natron hineinsieben, Kürbis, Salz und Zucker hinzufügen. Ich nehme nur einen Löfel Zucker, weil ich Oladuschki gerne mit Schinken und Käse und mit Ahornsirup, Honig oder gezuckerter Kondensmilch esse. Wenn du keine salzigen oder zu süßen Begleiter hast, nimm etwas mehr Zucker. Traditionell werden die kleinen Pfannkuchen in etwas mehr Öl ausgebacken, aber ich habe nur einen Löffel Öl in den Teig gerührt und in einer gut beschichteten Pfanne angebraten. Hübscher werden sie natürlich, wenn man sie in Öl oder Butterschmalz brät.

Zeitmanagement:

Der Kürbis war schon vorbereitet, wodurch wir eine Menge Zeit sparen. Wie man Kürbispüree einfriert habe ich bereits erzählt. Man kann den Kürbis aber auch Raspeln, in einem Grfrierbeutel für ein paar Stunden in den Kühlschrank legen und dann flach auf dem Gefrierfachboden einfrieren. Damit es nicht ein Klumpen wird, sollte man die Tüte während des Einfrierens ab und zu schütteln. Diesen Kürbis nehme ich für Pfannkuchen oder für Kürbisstrudel. So ist er locker 6 Monate haltbar. Das Einfrieren während der Kürbiszeit spart übrigens auch noch Geld 😉

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Fertige Oladuschki lassen sich auch gut einfrieren. Wenn du mal Zeit und Lust hast, dich 30-40 Minuten in die Küche zu stellen, kannst du später ein paar mal ein tolles Frühstück in wenigen Minuten zaubern. Entweder auf einem Brett einfrieren, in eine Dose/Tüte umfüllen und portionsweise rausholen oder gleich portionsweise in Tüten einfrieren. Wenn du deinen Kindern auch ein „ausgewogenes Frühstück“ in die Kita mitgeben musst, könnte es ein Teil davon werden. Auf die Tüte immer schreiben, was und wann du eingefroren hast. Oladuschki sind ein paar Monate im Gefrierfach haltbar.

1 Comment

  1. Vorkochen fürs Wochenbett und andere Notzeiten – Spaß mit Kochen 8. September 2018 at 16:58

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