Tschachochbili – georgisches Huhn in Walnusssoße

Einer meiner Lieblingsklassiker der georgischen Küche ist Tschachochbili. Ich habe ja schon erzählt, dass in der georgischen Küche viele Gewürze und Kräuter verwendet werden. Für Tschachochbili braucht man die typische Gewürzkräutermischung Chmeli-Suneli.

Es besteht aus Koriander, Basilikum, Paprika, Majoran, Lobeer und anderen Kräutern. Man kann es in russischen Läden oder im Internet kaufen. Es gibt sicherlich auch Rezepte im Internet zum Selbermischen. Ich liebe das Gericht, weil es einfach ist. Außerdem lässt es sich gut portionsweise einfrieren. Deshalb habe ich heute gaaaanz viel vorgekocht und du kannst die Menge an deine Bedürfnisse anpassen. Mein Vater kocht Tschachochbili gern für große Gruppen, so hat er letzten Samstag 14 Liter für die Geburtstagsparty meiner Schwester gekocht. Alles Gute noch einmal, Schwesterherz. Das Gericht kam so gut an, dass ich meine Variante hier vorstellen möchte.

Zutaten:

  • 900 g Hähnchenoberkeulen
  • knapp 2 kg Hähnchenunterkeulen
  • ca. 1 kg Zwiebeln
  • 3×400 g stückige Dosentomaten
  • Chmeli-Suneli Gewürzmischung
  • 200 g Walnüsse
  • 1/2 – 1 Bund Koriander
  • Salz

Zubereitung:

Das Hähnchen in einer Pfanne ohne Öl ca. 10 Min. anbraten, bis die Haut gold-braun ist. Da ich viel koche, brate ich potionsweise in der Pfanne an und lege alles dann in einen großen Topf. Wenn man nur ein paar Portionen macht, kann man alles in einer Pfanne machen.

Wenn das Hähnchen angebraten ist, nimmt man das Hähnchen heraus und brät in dem Fett die in Halbringe geschnittenen Zwiebeln an, bis sie etwas Farbe annehmen. 2 EL Chmeli-Suneli hinzufügen, etwas weiter braten und Tomaten hinzufügen.

Jetzt die Soße über das Hähnchen geben und mindestens 30 Minuten bei mitlerer Hitze köcheln lassen. Bei meiner Menge habe ich 30 Min. köcheln lassen, habe dann gehackte Walnüsse hinzugegeben und noch weiter 30 Minuten köcheln lassen. Tschachochbili ist fertig, wenn das Fleisch von den Knochen fast abfällt. Nun Koriander hinzugeben, vom Feuer nehmen und etwas ziehen lassen. Klassisch wird es mit Brot gegessen, aber ich koche meistens Reis dazu.

Man könnte noch geriebene Karotten und/oder Paprika reingeben.

Zeitmanagement:

Tschachochbili abkühlen lassen, in Gefrierdosen oder Gefrierbeutel umfüllen, draufschreiben, was es ist und wann du es gekocht hast. Nach ein paar Stunden im Kühlschrank kann es ins Gefrierfach. Auf dem Fachboden einfrieren lassen, so dass es die gefrorenen Lebensmittel nicht berührt! Das Hähnchen ist ein paar Monate haltbar.

1 Comment

  1. Vorkochen fürs Wochenbett und andere Notzeiten – Spaß mit Kochen 8. September 2018 at 16:58

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